Wiener Solisten-Quartett

 

 

 

 

 

 

 

Das Wiener Solisten-Quartett wurde 1982 von Wolfgang Göllner und den Stimmführern der Wiener Mozart-Akademie gegründet.

Die immer stärker werdende Nachfrage nach einem Wiener Streichquartett, welches sich trotz der etablierten Ensembles seine Identität und Existenzberechtigung bewahrt, war Motivation dieser Quartettgründung.

Die gewaltige Menge von Neuerscheinungen am Plattenmarkt, die immer größer werdende Anzahl von Kammermusik-Gruppierungen und der letztendlich damit verbunden Verlust von Eigenheit und „persönlicher Note“ sind jene Probleme, deren Bewältigung den vier Künstlern am meisten am Herzen liegen.

Die Repertoire-Schwerpunkte  bilden neben der Wieder Klassik und Franz Schubert (Russland-Tournee), die Moderne von der „Zweiten Wiener Schule“ bis zur Gegenwart (Einspielung von Kratochwil, Gattermeyer und Ebenhöh).

Zahlreiche Auftritte in Österreich und ein erster Preis bei einem nationalen Wettbewerb machten dem Streichquartett einen guten Namen.

Die Aufführung sämtlicher Mozart Streichquartette an sieben Konzertabenden für den „Wiener Klangbogen“ und ein TV-Konzert in der damaligen Sowjetunion, welches in Folge von über 30 Millionen Menschen gesehen werden konnte, sind nur zwei der Höhepunkte in der Karriere dieses Ensembles.

   
             
   

1. Violine Wolfgang Göllner


 
 
Wolfgang Göllner Der in Wien geborene Geiger Wolfgang Göllner, studierte an der Wiener Musikhochschule und am Royal College of Music London, wo er sein Diplom erwarb. Göllner konzertierte als Solist bereits in nahezu allen Ländern der Erde und debütierte alleine im Jahre 1997 zweimal im Großen Wiener Musikverein, im großen Saal des Brucknerhauses Linz, im Grazer Stefaniensaal und im Wiener Brahmssaal und eröffnete im Jahre 1998 den neu renovierten Schubertsaal im Wiener Konzerthaus mit einem Sonatenabend. Ebenfalls 1998 hatte Göllner sein Debüt im ausverkauften "Theatro Cologne" von Buenos Aires mit Franz Lehars "Paganini".
   
   

2. Violine Sandra Lackner

 
 
Die im Burgenland geborene Geigerin Sandra Lackner studierte am Joseph Haydn-Konservatorium und an der Wiener Musikhochschule Violine. Weitere Studien führten Sie für 2 Jahre nach Cambridge. Sie ist langjähriges Mitglied der Wiener Mozart Akademie, und Gründerin des Wiener VIP-Trios. Sie konzertiert seit 2001 mit dem Wiener Solisten Quartett.
   
   

Viola Endre Guran
 
Der Schweizer Bratschist Endre Guran und wurde noch während des Studiums Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Nach Meisterkursen bei Bruno Giuranna in Siena und Detmold wurde er 1975 Solobratscher im Tonhalle Orchester Zürich und behielt diese Position bis 2003. Lehraufträge zwischen 1980 und 2003 an den Musikhochschulen in Zürich, Heidelberg-Mannheim und Luzern. 1987 bis 2003 Dozent an der Sommerakademie "Allegro Vivo" im Waldviertel / Oesterreich. Zahlreiche Auftritte als Solist und Kammermusiker. Seit 2004 lebt E.Guran als freier Musiker in Wien, und ist seit dieser Zeit Mitglied des Wiener Solisten Quartetts.

 
   
   

Cello Klaus Steinberger
  Geboren in Knittelfeld, begann die erste musikalische Ausbildung an der dortigen Musikschule. Danach Studium an den Musikshochschulen in Graz und Wien, bei den Professoren Jannis Chronopoulos und Tobias Kühne, sowie Stipendien bzw. Studienaufenthalte an der Franz-Liszt-Hochschule in Weimar und an der amerikanischen Yale-Universitiy. Solocellist des „Wiener Strauß-Kammerorchesters“ mit Konzerten in Europa, Japan und Südafrika (u.a. unter Lord Yehudi Menuhin), des „Internationalen Bartók-Kammerorchesters“ und der „L. Spohr-Sinfonietta“. CD- und Rundfunkaufnahmen, zahlreiche Kammermusikkonzerte mit dem „Mendelssohn Trio Wien“, sowie auch mit Mitgliedern der Wiener Philharmoniker und Wiener Symphoniker. Unterrichtstätigkeit in Graz, Wien und in Mürzzuschlag, Juror bei internationalen Wettbewerben. Seit 1998 Leiter der Städtischen Musikschule Kindberg.